Ende gut, alles gut!

Meine Ostertour lief alles andere als perfekt. Schon auf dem Hinweg ging es los: Die Autobahn war gesperrt. Die Umleitung kostete eine Stunde extra. Als wir am See ankamen, staunten wir nicht schlecht, wie kalt das Wasser noch war. Das Thermometer zeigte gerade einmal magere 5 Grad an. Es konnte eigentlich nur besser werden. Falsch gedacht. Denn als ich mein Futterboot einsatzbereit machen wollte, funktionierte es nicht. Den Fehler konnte ich nicht finden. Aber wie sollte ich nun Futter ausbringen? Vielleicht hätte ich mich nicht auf mein Futterboot verlassen sollen?

Nach zwei Tagen ohne Biss wäre ich am liebsten wieder nachhause gefahren. Aber sollte es wirklich so sein? So viele Kilometer für nichts? Zum Glück konnte ich mich noch einmal motivieren. Schließlich hatte ich noch fünf Tage Zeit, die wollte ich nutzen. Ich packte alles ein, um auf die andere Seeseite zu wechseln. Neue Stelle, neues Glück?

Ein Belgier, der ebenfalls am See war, lieh mir sein Wurfrohr. So konnte ich auf Wurfentfernung wieder etwas Futter einbringen. Am Ende landeten dann doch noch sechs Karpfen bis 13 Kilo und eine Schleie im Kescher.

Meine Tour hatte ich mir anders vorgestellt. Aber es läuft eben selten so, wie man es sich vorstellt. Ich war am Ende trotzdem auch mit kleineren Fischen zufrieden. Und das ist das Wichtigste.

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