Fänge

Mit Plan B erfolgreich

Der ursprüngliche Plan von Markus Tölk war klar: Angriff am Fluss. Doch starke Strömung und jede Menge treibendes Kraut machten das Angeln dort unmöglich. Ein alternatives Gewässer musste her. Ein kleiner See musste als Plan B herhalten. Durch die warmen Tage war dort die Wassertemperatur von 8 auf 11 Grad, gestiegen und der Luftdruck auf etwa 1011 hPa gefallen. Perfekte Bedingungen.
Erster Anlaufpunkt war eine kleine, sonnige Bucht. Doch der Seebereich hatte es in sich: Viel Totholz im Wasser und extrem weicher, schlammiger Untergrund machten die Entscheidung nicht einfach.
Doch unser Leser konnte schließlich zwei saubere Spots finden: einen auf etwa 3 Metern mit hartem Untergrund und einen zweiten, ufernah auf etwa 1,20 m ebenfalls fest genug, um dort sauber abzulegen.
Gefüttert wurde mit Dosenmais, Hanf und Boilies. Seine Montagen platzierte Markus mit dem Futterboot. Am Haken kamen ein Schneemann sowie ein auffälliger gelber 15mm Pop-Up zum Einsatz. Dann kehrte zunächst Ruhe ein.
Irgendwann durchbrach ein lautes Klatschen an der Oberfläche die Stille – gefolgt vom Aufheulen des Bissanzeigers.
Der gehakte Fisch wollte sofort in Richtung Totholz. Die Rute stand im Halbkreis, Adrenalin pur – ein Drill auf Biegen und Brechen.
Am Ende behielt Markus die Oberhand und nach nervenaufreibendem Drill glitt ein massiver Fisch über den Kescher. Ein prächtiger Sonnenuntergang rundete den gelungenen Tag ab. Für Markus der perfekte Abschluss für einen spontanen Plan-B-Trip.

@markustoelk