KALTSTART!
Anfang Januar, das Wochenende vor der Tür. Für den Österreicher Lukas Schabernack ein normaler Tag. Fast jedenfalls. Denn nachmittags packte ihn plötzlich das Angelfieber: Einpacken für eine spontane Slowenien-Session.
Denn der Blick auf die Wetter-App offenbarte eine realistische Chance auf einen Schnee-Karpfen. Allerdings auch harten Frost mit eisigen Temperaturen zwischen -1 und -17 Grad Celsius.
Schon die Anfahrt hatte es in sich: Aus normalerweise einer guten Stunde wurden drei Stunden.
Vor Ort dann das übliche Prozedere: Camp aufbauen, Plätze suchen, Montagen ablegen.
Die erste Nacht, in der es weiter schneite, blieb ruhig – bis auf ein wenig Weißfisch-Action.
Den Tag nutzte Lukas für genauere Location. Und dabei fanden sich tatsächlich ein paar Erfolg versprechende Plätzchen.
In der zweiten Nacht zog Nebel auf, es wurde bitterkalt.
Um 03:12 Uhr dann ein Blick auf die Uhr. Die inzwischen abartige Kälte brachte den Österreicher um seinen wohlverdienten Schlaf. Zeit für die Heizung und einen heißen Tee.
Just in dem Moment ein Lebenszeichen von der Funke. Es dauerte einen Moment, bis der Lukas realisierte, was Sache ist: Tatsächlich ein Biss!
Schnell raus in die Kälte, Rute aufnehmen und ab ins Boot. Über dem Fisch angekommen, ging es dann schnell. Nach kurzer Flucht lag der Fisch schon im Kescher.
Draußen hatte es inzwischen gute 20cm Schnee und dazu -17 Grad Celsius!
Dazu noch das erste Mal überhaupt an diesem See und was für ein Erfolg unter derartigen Bedingungen – gleich bei der ersten Session im neuen Jahr.
Für unseren Leser ohne Zweifel ein unvergessliches Erlebnis. Zu einem derart erfolgreichen Kaltstart in die neue Saison braucht es ohne Zweifel eine ordentliche Portion Glück.
Nicht zuletzt das Glück, dass der See nicht vorher zugefroren ist





@lukasschabernack_

