Keine ganz normale Woche

thumb_bild_1portrait
Angler:
Marco Beck
Gewässer:
1. Hauptgewässer 2010 ca. 8 ha
2. Spontaner Badebesuch an einem 30ha-See
3. Hausgewässer vor der Tür 2,5 ha
4. Trip an einen entfernten 25ha Baggersee
Wetter: Eine Woche heiße Brise, dann kam ein Wetterumschwung mit viel Regen
Ziel: Zielfisch, Freundschaften pflegen, einfach angeln gehen…



Freitag, 09 Juli

thumb_bild_219:00 Uhr: Nach einer kurzen Runde an meinem diesjährigen Hauptgewässer ist klar: Die Fische stehen in der kleinen Bucht. Meine Futterstelle liegt auf der anderen Seeseite. Egal. Ich werde in der Bucht fischen. Denn man kann die Fische nur dort fangen, wo sie sich aufhalten.

 

20:00 Uhr: Die Fische ziehen immer noch ihre Runden. Ich wähle je einen Singel-Floater am kurzen Vorfach als Köder. Die Karpfen scheinen unbeeindruckt, lassen sich sogar nicht stören, als ich mit der Wathose ins Wasser laufe, um die Rigs punktgenau auf krautfreie Stellen abzulegen.

23:30 Uhr: Es ist viel zu heiß, man hält es kaum auf der Liege aus. Lästige Insekten nerven! Zum Glück habe ich ein Buch dabei und kann mich ablenken.

 

Samstag, 10. Juli

thumb_3_morgendlicher_schuppi_vor_der_arbeit6:00 Uhr: Mein Wecker klingelt pünktlich! Leider wieder nix. Außer ein paar Mückenstiche. Nach einem leckerem Kaffee am Wasser, packte ich gerade zusammen, als unverhofft doch noch meine Rute abläuft.

6:30 Uhr: Vielen Dank an Kai. Den darf ich überglücklich zum Fototermin wecken. Ich muss zur Arbeit.


Dienstag, 13 Juli

18:00 Uhr: Nach einem schönen Arbeitstag, gibt es für mich nur noch eins: Badehose an und ab ins kühle Nasss. An den nächstgelegenen See fahren, die Schnorchelbrille an und los kann es gehen. Durch Zufall fallen mir zwei Fraßspuren im Kies auf. Ein oder zwei Atemzüge später kann ich drei fette Schweinchen sehen. Eigentlich will ich ja ins Kino. Aber was passiert dann mit den drei beschuppten Mädels?

21:00 Uhr: Meine Fischgeilheit hat gesiegt, ich lasse die Spätvorstellung sausen.


Mittwoch, 14. Juli

thumb_bild_36:00 Uhr: Leider wieder eine erfolglose Nacht. Die Fische haben sich wohl doch nicht wieder an die Stellen von gestern Abend zurück verirrt. Pech! Nach dem obligatorischen Kaffee noch kurz aufgfrischt. Ich muss schon wieder zur Arbeit.


18:30 Uhr:
Ich bin zurück am Wasser. Leider kann ich beim Rundgang keine Fische ausmachen. Aber ich habe ja noch meine Futterstelle und bin bewaffnet mit einer Maiskette und einem Schneemann.


Donnerstag, 15. Juli

1:30 Uhr: Die ganze Nacht habe ich schon Piepser. Endlich - oder leider - hängt sich einer der kapitalen Brassen auf. Ich überlege, ob ich die Brasse hältern soll, um morgens ein schönes Foto zu machen. Der kapitale Fisch wiegt sicher über 10 Pfund! Aber er darf direkt wieder schwimmen.

thumb_bild_46:00 Uhr: Der Handywecker klingelt. Ich bin völlig fertig, kämpfe mit mir, um nicht die Schlummerfunktion zu wählen. Die Brassen haben mich die ganze Nacht wach gehalten. Drei gefangene Brassen, ein Piepkonzert und meine Augenringe sprechen Bände - ab zum Job…


17:00 Uhr:
Treffen mit Padde am Hausgewässer. Wir wollen wieder gemeinsam aktiv werden. Ich mag es, mit Freunden zu angeln, ein bisschen grillen und netten Besuch empfangen.

18:00 Uhr: Lokation mit der Poolbrille. Siehe da: die Fische sonnen sich im Abendrot. So werden schnell vier Erfolg versprechende Stellen ausgesucht. Dort legen wir die Fallen mit Schnorchel und Brille ab.

thumb_bild_518:45 Uhr: Was für ein Brett für mich! Gerade eben habe ich mit Mark telefoniert, als die Rute abläuft. Die krautfreie Stelle scheint ein Volltreffer zu sein.

20:00 Uhr: Padde hat ebenfalls zwei Fische gefangen. Vielleicht hat der morgendliche Regen das große Fressen ausgelöst? Nach einer schönen Brasse spanne ich gerade wieder die Schnur nach, hänge den Swinger ein, als ein weiteres, echtes Juwel beißt. Der Fisch ist ein mir noch fehlendes Puzzelteil.

thumb_bild_622:45 Uhr: Wahnsinn! Nun haben wir insgesamt schon sieben Fische. Auch unser Gast Stattes darf mal ran. Weil ich mit meinen beiden Fischen vollstens zufrieden bin und Padde gerade im Drill mit einem anderem Dicken beschäftigt ist.

 

23:00 Uhr: Endlich grillen! Vor lauter Fischaktion kommen wir zu nichts. Zum Glück…


Freitag, 16 Juli

6:00 Uhr: Eine schlaflose Nacht liegt hinter mir. Trotzdem: Die Arbeit ruft! Aber mit einem breitem Grinsen geht es an diesem Tag frisch ans Werk.

thumb_bild_716:00 Uhr: Schon seit längerem ist diese Session mit Stattes geplant. Jtzt kann ich ihm ja nicht absagen, weil ich in der letzten Nacht zu wenig geschlafen habe. Treffpunkt bei ihm. Ich werfe ich meine sieben Sachen in sein Auto. Los geht´s!

18:00 Uhr: Was für eine Tortur mit der Angelkarte. Naja, nun haben wir sie endlich. Auch die anvisierte Angelstelle ist frei. Nach einem kurzen Schnorchelgang teilen wir die gefundenen Stellen auf.

19:00 Uhr: Mist! Ich habe nun schon zwei Fische ausgeschlitzt. Wieder dieses „Hakenproblem“! Zum Heulen.


Samstag, 17. Juli

thumb_bild_800:00 Uhr: Ich habe das Hakenmodell gewechselt. Jetzt passt´s! Und ich habe meine Fangliste schnell um zwei weitere Fische verlängert. Dagegen hatte Stattes Pech: nach 15-minütigem Drill schlitzte bei ihm wohl größte Fisch des Gewässers aus. Ich fühle mit ihm, kann es aber leider nicht ändern.

 


thumb_bild_910:00 Uhr:
Eben habe ich einen weiteren Fisch gelandet. Alle Karpfen liefen übrigens auf der Rute mit der Maiskette. Von wegen Wunderköder Boilie! Manchmal sind die einfacheren Dinge im Vorteil. Auch Stattes wechselt seine Präsentation nach ausbleibenden Bissen. Leider zu spät. Denn wir fangen keinen weiteren Fisch.


21:00 Uhr:
Nach einem zweistündigen Mittagsschläfchen geht es aufs Weinfest. Es gibt noch andere Dinge außer Angeln. Hier machen Stattes und ich so richtig einen drauf. Morgen will ich mal wieder richtig pennen, um hoffentlich die nächste Woche auch erfolgreich an zu gehen…