Winterbulle zum Saisonstart

Für unseren Leser Dirk Schwarz hat die Saison gut angefangen. Nach einer langen Futterkampagne fing er gleich beim ersten Ansitz einen echten Winterbullen.

An einem meiner Hausgewässer habe ich über die letzten Wochen einen Langzeit-Futterplatz unterhalten. Den kompletten Winter fütterte ich dort alle drei Tage ein bis zwei Kilo Boilies. Leider dauerte es mehrere Wochen, bis ich es endlich einmal schaffte, nach der Arbeit ans Wasser zu kommen. Dort ging ich wie gewohnt vor. Im Winter benutze ich allerdings etwas längere Rigs als im Sommer. Meine Rigs lasse ich ansonsten aber unverändert: einfach aber effektiv. Ans Haar kommen perfekt austarierten Köder, die möglichst leicht ins Maul flutschen – auch wenn ein Fisch nur eine träge Saugbewegung macht. Eine Rute fischte ich direkt auf dem Futterplatz, eine etwas abseits davon. Vielleicht würde ich so einen Dicken ans Band bekommen. Nachdem beide Ruten am Spot lagen, gönnte ich mir erst einmal eine gute Tasse Kaffee.

Nach zwei Stunden meldete sich die Rute abseits vom Futterplatz mit einem Piepser. Sofort war ich hell wach.

Nur kurz darauf stand ich hinter der Rute und beobachtete meinen Hanger. Aber es tat sich nichts. Als ich mich gerade wieder in meinen Stuhl fallen ließ, bewegte sich der Hanger ganz langsam Richtung Rutenblank. Ich setze den Anhieb und wusste insgeheim schon: das kann nur ein dicker Brocken sein. Mein Gefühl sollte sich bestätigen: Nach einem eher unspektakulären Drill glitt eine echte Bombe in die Keschermaschem – ein echter Winterbulle von 22,1 Kilo. Und das im Februar! Ich konnte es kaum glauben. Aber wie sagt man so schön: gut Ding will weile haben. Ich kann mir jedenfalls einen schlechteren Start in die neue Saison vorstellen.

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