Montags-Blues

Montag – normalerweise der Beginn einer neuen Arbeitswoche und deshalb von vielen der wohl meist gehasste Tag der Woche. Der zurückliegende Montag war für mich jedoch ausnahmsweise ein Anlass zur Freude. Denn drei freie Tage standen auf meinem Dienstplan. Für mich bedeutete das: Ich konnte zwei Nächte an einer nahen Kiesgrube verbringen.

Nach kurzem Einkauf ging es los. Beim ersten Rundgang um den kleinen, vielleicht zweieinhalb Hektar großen Baggersee entdeckte ich in einer Ecke deutliche Fressaktivitäten.

Meine Platzwahl war somit schnell getroffen. Mein Camp war schnell aufgebaut und die Ruten montiert. Eine Rute platzierte ich in der Ecke, wo ich die Blasen gesehen hatte. Die andere Montage landete im Freiwasser links von mir.

Für die Freiwasser-Rute zog ich einen Smarthooker Penny Fish 17mm Dumbell aufs Haar und packte ihn zusätzlich in Penny-Fish-Teig ein. Zum Füttern verwendete ich die Penny-Fish-Boilies in 17 und 20mm.

Den anderen Platz fütterte ich mit Penny Fish & Fruit Boilies. Darauf legte ich ein Chod-Rig bestückt mit Penny Fish & Fruit Cockpop in fluo Gelb.

Der erste Biss kam am Morgen im Freiwasser und nach kurzer Zeit konnte ich den ersten Spiegler über die Maschen ziehen. Meine Rute war schnell wieder im Spiel. Ich wollte die möglicherweise kurze Beißzeit mitnehmen.

Und tatsächlich: Nur etwa eineinhalb Stunden holte mich diese Rute erneut mit einem Vollrun aus dem Schlaf. Der nächste Spiegler war gefangen.

Jetzt war erst einmal eine gute Tasse Kaffee angesagt.Kumpel Max kam mit Sohnemann und Hund zur kurzen Fotosession vorbei.

Der restliche Tag verlief allerdings ruhig.
Erst bei eintretender Dunkelheit bekam ich den nächsten Lauf. Wieder die Freiwasser-Rute. Doch diesmal war der Drill weitaus intensiver und härter. Wie sich herausstellte, hing am anderen Ende der schwerste Spiegler des Sees.

Meine Freundin Nadine eilte herbei, um ein paar Bilder zu machen.

In der folgenden Nacht fing ich noch zwei Graser, die aus dem Kescher direkt wieder schwimmen durften. Am letzten Morgen entschied ich mich dazu, meine Chodrig-Rute in einen anderen Bereich zu werfen, wo ich ebenfalls Fressblasen sehen konnte.

Mein Camp hatte ich bereits abgebaut, alles bis auf Ruten und Kescher war bereits im Auto verstaut: Dauerton am Chodrig!
Mein Einpackfisch.

Nachdem ich ein paar Bilder mit dem Selbstauslöser gemacht hatte, beendete ich diese Session mit einem Lächeln im Gesicht.
So dürfte jede Arbeitswoche beginnen.

 

Jan-Martin Krok

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