Mission Impoosible

Ständig sind wir hin- und hergerissen: Wir wollen etwas mit unserer Liebsten erleben, wollen fischen gehen und wollen feiern. Und das alles neben der Arbeit. Wie soll man das unter einen Hut bekommen? Eine unlösbare Aufgabe. Oder doch nicht?

Vergangenes Wochenende kam mein Kumpel Marvin Bendt aus Brandenburg zu Besuch. Eigentlich wollte Marvin über das gesamte Wochenende bei mir in Thüringen bleiben. Aber der als entspanntes Wochenende geplante Besuch stand unter keinem guten Stern. Denn die zweite Nacht fiel leider aus arbeitstechnischen Gründen aus. Ursprünglich wollte wir Freitag vorfüttern, dann feiern und Samstagabend gemütlich eine schnelle, gut vorbereitete Nacht mit meiner Freundin an die Kiesgrube. So der Plan. Jetzt hieß es entweder oder – angeln oder feiern. Wir entschieden uns, beides zu verbinden.

Marvin fuhr nach der Arbeit sofort bei sich los und war gegen 19 Uhr bei meiner Freundin und mir. Im Restaurant aßen und tranken wir etwas, Stärkung muss sein. Dann noch Jeans und Hemd für den Disko-Besuch in den Rucksack, unser auf das Minimalset reduziertes Tackle ins Auto und Vollgas!

22 Uhr: Bevor es in die Diskothek nahe der Kiesgrube geht, heißt es füttern und Plätze markieren. Vorbereitung ist alles. 23 Uhr: Auf dem Parkplatz an der Diskothek noch schnell umziehen – der Spaß kann beginnen.

23:15 Uhr: Meine Freundin und ich sind froh, dass wir nicht fahren müssen. Deshalb können wir den ein oder anderen Pina Colada und Mojito genießen. Marvin, unser Fahrer, hat auch schon das zweite Becks im Anschlag. Allerdings das mit dem blauen Etikett, die Version ohne Alkohol also.
2:00 Uhr: Nach anständiger Bar-Inventur und Tanzflächen-Zerlegung mit meinem guten Kumpel und Angelkollegen Rudi Gerwik verlassen Marvin, meine Freundin und ich die Diskothek.
2:30 Uhr: Noch schnell bei Burger King ran – Frühstück holen.
3:30 Uhr: Unsere vier Ruten auf liegen auf ihren Plätzen. Wir sitzen noch kurz auf unseren Liegen, um runter zu kommen. Meine Liege teile ich mir übrigens mit meiner Freundin. Platz genug und besonders kuschelig.
5:30 Uhr: Meine Funkbox spielt "Disko-Disko", feuert alle Farben und Töne raus. Ein Doppelrun – wie geil!

Wenig später liegen zwei Fische auf der Matte. Ein Spiegler und ein Schuppi. Beides keine Riesen, aber jeder Fisch zählt.

Besser kann man 12 Stunden nicht nutzen. Und manchmal gelingt es auch, alles unter einen Hut zu bekommen. Man muss es nur wollen.

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