DIE QUAL DER WAHL

von Tobias Steinbrück

Der Sommer ist gewiss keine einfache Zeit für uns (Karpfen-)Angler. Sicher nicht, wenn es dann auch noch so ungewöhnlich lange warm ist, wie in diesem Jahr. Dann haben die Karpfen wenig Appetit. Die Sommerzeit hat allerdings auch positive Aspekte. Denn das Angeln auf Karpfen kann jetzt besonders abwechslungsreich sein. Ob stationäres Grundangeln, Pirschangeln in Ufernähe, ein Zig Rig im Mittelwasser oder mit Bolt Machine und Schwimmbrot an der Oberfläche – alles ist möglich und durchaus Erfolg versprechend. Wie zu keiner anderen Zeit im Jahr haben wir jetzt die Qual der Wahl. Und wenn die Wassertemperatur nicht zu hoch ist und damit der Saustoffgehalt in den Grenzbereich fällt, sind die Karpfen aktiv und auf vielerlei Arten fangbar. Die Fische finden und dann mit der passenden Methode darauf angeln lautet nun die Devise.

Für einige Methoden müssen wir jetzt nicht einmal viel Tackle mitschleppen. Futter und Köder sollten allerdings zur jeweiligen Angeltaktik passen. Wenn wir flexibel angeln, sollte unser Futter besonders schnell wirksam und attraktiv sein. Sättigen sollte es jedoch möglichst nicht. Bei einer kurzen Session wollen wir schließlich Fische fangen und nicht füttern. Nash Bait hat für exakt das flexible Angeln im Sommer passendes Futter und Zusätze entwickelt.

Hookbait Spray
Ganz gleich ob sie ihren Hakenköder, den Schaumstoff am Zig Rig, die Oberflächenpellets oder jeglichen anderen Bait boosten wollen – mit dem Hookbait Spray bekommt jeder Köder im Handumdrehen mehr Anziehungskraft. Ideal ist es, den Köder zuerst zu besprühen und anschließend in einem Mix wie dem Spod Cloud wälzen. Diese Prozedur mehrmals zu wiederholen, wirkt wahre Wunder. Der Köder erhält dadurch einen mehrschichtigen Lockstoffmantel.

Spod Cloud
Das eingetrübte Futterplätze mehr und mehr Karpfen auf den Plan rufen und zum fressen animieren, ist kein Geheimnis. Karpfen fressen im Trüben ungehemmter und energischer als im klaren Wasser. Mit dem Spod Cloud Mix lässt sich dieses Szenario schnell simulieren. Dieser Spod Mix trübt den Angelplatz im Nu ein und lockt die Karpfen dadurch zügig zum Hakenköder. Die Fische folgen dabei ihrem natürlichen Instinkt. Der Mix besteht aus Fresspartikeln und verfügt über einen für Karpfen sehr attraktiven, süßlichen Geruch und Geschmack. Besonders effektiv ist es in der Futterwolke ein Zig Rig anzubieten.

Scopex Squid Syrup
Um Spod Mixe oder auch Boilies, Pellets und Partikel zu soaken und aufzupeppen eignet sich ein möglichst attraktiver Syrup. Damit auch großere Futtermengen entsprechend gepimpt werden können, gibt es den Scopx Squid Syrup im Litergebinde. Logischerweise wurde darauf geachtet, dass der Syrup PVA-freundlich ist und über Inhaltstoffe verfügt, die sich in allen Wasserschichten lösen. Mit diesem Syrup erreicht der Angler die Aufmerksamkeit der Fische die am Grund, im Mittelwasser und an der Oberfläche unterwegs sind. Der reichhaltige Booster ist ein echter Geheimtipp an Gewässern mit schlammigen Böden. Durch das langfristige Soaken der Köder im Syrup nehmen diese später den Schlammgeruch nicht mehr an. Die Karpfen finden das Futter schneller, da sich die Lockstoffe sofort über die ganze Wassersäule verteilen.

Cultured Hookbaits und Cultured Pop-ups
Ein ummantelter Hakenköder mit einer langsam löslichen Schicht aus puren Attraktoren ist prädestiniert für kurze Sessions. Nach dem großen Erfolg der Cultured Hook Baits (deren Kern ein Wafter ist) gibt es ab sofort auch Cultured Pop-ups.
Die Cultured Hookbaits und Cultured Pop-ups sind dabei eine attraktive Alternative zu den mittlerweile weit verbreiteten, bunten Pop-ups, mit denen viele Karpfen schon schlechte Erfahrungen gesammelt haben. Die Cultured Köder sind deshalb dezent gehalten. Extram attraktiv sind sie dennoch. Die Anziehungskraft dieser Köder basiert auf einem aus attraktiven Lockstoffen bestehenden Mantel, der sich Stück für Stück im Wasser löst.
Wer fischt schon mit ummantelten Pop-ups? Auch für viele Karpfen ist das ein unbekannter Köder, den sie nicht mit Gefahr in Verbindung bringen, der sie allerdings neugierig macht. Aus Anglersicht ein weiteres Ass im Ärmel – vor allem, wenn andere Köder versagen oder nur wenig Zeit zum Angeln vorhanden ist.

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