DICKES ENDE

Wie die letzten Jahre setze ich im Frühjahr neben Weichfutter und Dosenmais gerne auf kleine Fischmehlboilies. Attraktion heißt das Stichwort. Nachdem ich seit Ende März mehr sporadisch als ernsthaft mit dieser Taktik unterwegs war, setzte ich Mitte April darauf, nur mit kleinen Boilies eine ausgewählte Stelle vorzubereiten – mit gesalzenen Cockbaits 14mm Penny Fish Boilies, wie ich sie ab und an gerne benutze. Da in diesem Jahr zur Aprilmitte schon der Frühsommer ausbrach, checkte ich vorher mit meinem Tiefenthermometer die Wassertemperatur in den unterschiedlichen Tiefen. An der Oberfläche 19 Grad, auf drei Metern noch 15,6 Grad, während es darunter deutlich in den Keller ging. Eine Tiefe von bis zu drei Metern schien mir demnach die beste Angeltiefe zu sein. So verteilte ich ich im nahen Uferbereiches zweimal vier Kilogramm Boilies über eine größere Fläche. Beim Angeln verteilte ich dann nur jeweils eine Hand voll Boilies punktgenau über den am Multi-Rig angebotenen Wumms Pop-ups und dem am Rande des Futterplatzes liegenden Smart Hooker, einem Wafter, den ich am sogenannten German-Rig montiert hatte.

Ich war mir zwar sehr sicher, dass etwas passieren würde, wollte aber wegen des erhöhten Luftdrucks nicht zu viel füttern. Am Nachmittag kam dann der erste, zarte Fischkontakt durch eine Schleie. Die hatte dem leuchtend orangen Wumms Pop-up nicht widerstehen können. In der Nacht folgten noch eine Brasse von fünf Kilo und zwei Alande, ebenfalls auf die Pop-ups.

Nach jedem Fisch fütterte ich erneut eine Hand voll Boilies punktuell auf die jeweilige Rute nach. Danach wurde es erst einmal ruhig. Etwas Schlaf tut auch mal gut.

Am späten Morgen, ich war gerade beim Frühstück und hatte einen Kumpel in der Telefonleitung, lief erneut eine der Pop-up-Ruten ab. Dieses mal allerdings ein Vollrun.

Karpfen war angesagt, kein Mitesser!

Nach kurzem aber heftigen Drill konnte ich meinen achten Karpfen der Saison keschern. Der erste Gute des Jahres und was für einer. Satte 26,2 Kilogramm purer Spiegelkarpfen.
Freuen freute sich!
In der zweiten Nacht konnte ich noch zwei weitere Brassen aus der 5-Kilo-Liga auf Pop-up fangen, Karpfen lief aber erst mal keiner mehr.

Jetzt heißt es weiter am Ball bleiben und hin und wieder ein paar Boilies verteilen...

Christoph Freuen

Weitere News und Infos gibt es auch unter: www.cockbaits.com

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.