Unverhofft kommt oft

Ein neues Gewässer, keine Ahnung, ob in dem See überhaupt dicke Karpfen schwimmen. Viele Angler lassen sich von dieser Unsicherheit abschrecken. Nicht so Luca Heuer. Er hat´s einfach ausprobiert. Und der Erfolg kam schneller als gedacht.

Vor einigen Wochen verschlug es mich an ein für mich unbekanntes Gewässer. Vor dem Angeln drehte ich zuerst einige Runden um den See. Mein erster Eindruck war klar: Glasklares Wasser, Kraut und damit viel Nahrung – ein Paradies für Karpfen. Hier muss es große Karpfen geben, da war ich mir sicher.
Das wurde mir dann auch von einem Angler bestätigt, mit dem ich ins Gespräch kam. Er versuchte sein Glück mit der Pose auf Aal und erzählte mir von regelrechten Schlachtschiffen. Ich war euphorisiert und verteilte noch am selben Tag über eine längere Uferstrecke einige Pineapple-Boilies. Die waren am Grund gut sichtbar.
Bei der Kontrolle am nächsten Tag war ich zufrieden: Alle Boilies waren verschwunden. Wurden die Köder tatsächlich von Karpfen gefressen?
Ich fütterte etwas nach und beschloss am darauffolgenden Tag eine spontane Nacht zu angeln.
Tja Leute, was soll ich sagen – es wurde ein Erfolg, mit dem ich so schnell nicht gerechnet hatte.
Ich fischte mit einem auffälligen Pop-Up in Fluo-Pink am Ronnie-Rig und verteilte noch ein paar Pineapple-Murmeln um meinen Hakenköder.
Der Biss kam schneller als gedacht, denn schon am Abend konnte ich eine echte Schönheit bergen. Plan aufgegangen würde ich sagen.

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