Der Letzte soll der Erste sein

Am 28. Dezember habe ich ein letztes Mal im Jahr 2015 Zeit, fischen zu gehen. Aber mir bleiben nur genau sechs Stunden am Wasser, um meinen ersten Karpfen aus diesem See zu fangen. Zumindest im vergangenen Jahr stand der noch aus. Zwar war ich im vergangenen Jahr dort fünf oder sechs Mal dort, habe jedoch nur halbherzig gefischt. Ich hatte nicht vorgefüttert, bei meiner Platzwahl stand die Bequemlichkeit im Vordergrund und während der besten Zeiten im Jahr war ich an anderen Gewässern unterwegs. Nicht verwunderlich also, dass ich im letzten Jahr dort noch keinen Karpfen fangen konnte.

Bei dieser letzten Gelegenheit sollte es aber doch noch passieren: nur EIN Biss würde reichen. Aber mir blieben eben nur ganze sechs Stunden, um meine Nullnummer 2015 an diesem See zu vermeiden.

Auch dieses Mal hatte ich nicht vorgefüttert und der dichte Nebel macht es mir unmöglich, nach Fischaktivitäten Ausschau zu halten. Das Wasser war kaum zu erkennen, so dicht war der Nebel. Also wählte ich wieder einen bequemen Platz nahe am Auto und warf meine beiden Montagen an Stellen, wo ich Karpfen vermutete. Pro Rute folgten zwei Schaufeln ganze und halbierte Boilies. Die Fische sollten nur angelockt, nicht satt werden. Schließlich sollten sie noch meinen Hakenköder einsaugen. Da ich ein Maximum an Attraktivität wollte, hatte ich zuhause meine letzten 450 Gram Dickenmittel-Boilies mit GLM-Liquid übergossen und anschließend mit Fresh-Water-Bait-Attractor paniert. Das hatte in der Vergangenheit schon häufiger einen Blank verhindert.

Und tatsächlich klappte es auch dieses Mal. Ein halbe Stunde vor dem Einpacken bekam ich den einen Biss auf den Yellow-Lightning Pop-up am Chod-Rig.

Nach kurzem, unspektakulären Drill konnte ich den abgebildeten Schuppi keschern. Aus diesem See mein erster und gleichzeitig mein letzter Karpfen für 2015.

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