Auftakt nach Maß

Viel Sonne, wenig Fisch – so lautete häufig das Fazit zum vergangenen Wochenende. Aber es wurden auch Karpfen gefangen. Wie von unserem Leser Danny Frank zum Beispiel. Er war an einem großen See in Österreich erfolgreich. Vor traumhafter Berg-Kulisse erwischte er einen Saisonstart nach Maß.

Von meiner ersten Session 2015 am zurückliegenden Wochenende hatte ich eigentlich nicht viel erwartet. Denn die Wassertemperatur lag in meinem Gewässer in Österreich immer noch bei 6 Grad. Eher winterlich also. Doch wie sagt man so schön: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Und das schöne Wetter wollte ich dann doch nicht ungenutzt vorbei ziehen lassen. Wenigstens ein Fisch – das wäre vielleicht möglich. Der Einsatz sollte sich dann tatsächlich auch lohnen.

Meinen ersten Fisch konnte ich am Samstag Morgen um 9 Uhr landen. Ein Schuppenkarpfen mit 12 Kilo. Damit hatte ich mein Minimalziel schon erreicht. Ich ging schon einmal nicht blank nach hause. Den ganzen Tag war es danach zunächst ruhig. Am Nachmittag dann aber wieder ein Vollrun. Kurz darauf konnte ich den zweiten Fisch landen, einen Spiegelkarpfen mit 13 Kilo. Übers ganze Gesicht strahlte ich mit der Sonne um die Wette und war total happy.

Auch wenn tagsüber die Sonne lachte – die Nächte waren immer noch bitter kalt. Wir haben eben noch keinen Sommer. Aber wofür hatte ich meine Zeltheizung mit genommen? So war es dann wenigstens im Zelt einigermaßen warm.

Wie erwartet, verliefen die Nächte ohne Fisch. Am Sonntag durfte ich ausschlafen. Am späten Vormittag gab´s erst mal ein kräftiges Frühstück. Danach sollten auch die Fische ihren Anteil bekommen. Obwohl ich bald würde einpacken müssen, fuhr ich die Ruten noch einmal mit frischen Ködern und etwas Futter an meinem Spot ab.

Die Sonne trocknete schnell mein Zelt. Als ich dann gegen Mittag bereits Zelt und Taschen zusammen gepackt hatte, folgte dann noch völlig unerwartet der dritte Run: ein Spiegelkarpfen von 17 Kilo. Der Fisch hatte noch einmal alles getoppt und machte das Wochenende zu einem ganz besonderen Wochenende. Denn für mich war es der perfekte Saisonstart 2015.

Ich war sprachlos und total überrascht. Denn damit hatte ich nicht gerechnet.

So darf es gerne weiter gehen.

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