Andy und Marcel, zwei gute Kumpels von mir, saßen über Vatertag an einem etwa 60 Hektar großen, tiefen Baggersee mitten in Thüringen. Üblicherweise legen wir unsere Montagen dort in etwa 100 Meter Entfernung, auf einer lang abfallenden, schrägen Kiesbank ab, die sich parallel zum Ufer zieht.
Meine letzte Saison lässt sich einfach zusammenfassen: ein Reinfall. Das gesamte Jahr brachte ich es auf gerade einmal 10 bis 15 Nächte. Ich hatte zu viele andere Dinge im Kopf, die ich dem Angeln vorzog. Dementsprechend mager sah auch mein Fangbuch aus: nur ein paar kleine Karpfen.
Pumpe fürs Boot vergessen? Ärgerlich. Besonders wenn man zum erfolgreichen Drillen und Anfüttern aufs Boot angewiesen ist. Unser Leser Paul Trommler lässt sich von Kleinigkeiten nicht aus dem Konzept bringen. Und wird belohnt.
Unserem Leser Volker Protzek hat die Teilnahme an einem Workshop für Karpfenangler offenbar nicht geschadet. Jedenfalls wurde seine Frühjahrstour an den La Ribieré in Frankreich gleich mit einem richtig dicken Fisch gekrönt.