Ständig sind wir hin- und hergerissen: Wir wollen etwas mit unserer Liebsten erleben, wollen fischen gehen und wollen feiern. Und das alles neben der Arbeit. Wie soll man das unter einen Hut bekommen? Eine unlösbare Aufgabe. Oder doch nicht?

Rückspiel

Mein Angeljahr 2015 begann über Ostern. Mit einem Blank. Nicht das erste Mal zu diesem Termin. Aber das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen, das schrie nach Revanche. Daher stand mein Ziel für die nächste Session fest: es musste das gleiche Gewässer sein.
Eine Frankreichtour sollte dieses Jahr der Auftakt meiner Karpfensaison werden. Das erste Mal alleine. Okay, ganz alleine nun auch wieder nicht. Meine Freundin Sabrina wollte das Karpfenangeln auch mal schmecken, verstehen was ich daran so toll finde, warum ich so viele Nächte lieber am Wasser verbringe, als mit ihr zusammen auf der Couch.
Letzten Samstag stand für Christian Dörr das Stippen an einem typischen Vereinsweiher auf dem Programm. Zum Einsatz sollte eine doppelte Futterstrategie kommen, d.h. ein Futterplatz mit herkömmlichen Grundfutter geradeaus und ein weiterer mit Partikeln links schräg in einer Ecke des Weihers.
...fängt den Wurm. Heißt es. Mit dem Karpfenangeln im zeitigen Frühjahr ist das nämlich so eine Sache. Die Wassertemperatur steigt in den meisten Gewässern nur langsam an. Obwohl die ersten sonnigen Tage schon T-Shirt-Wetter verheißen, kann der Schein trügen.
Gerade im Frühjahr, wenn die Fische noch nicht viel Nahrung zu sich nehmen, sind kleinere Köder erfolgversprechender. Als Beifutter eignen sich diverse Pellets. Wie man sie erfolgreich und besonders effektiv einsetzt, verrät Euch Carp in Focus Autor Marco Gorges.
Manche Dinge im Leben beginnen mit einem Kompromiss und enden dann in vollster Zufriedenheit und Glück. So ist es auch beim Fischen. Man schmiedet Pläne, entwickelt Taktiken und Vorgehensweisen, bereitet Futter vor und am Ende gibt es da beim Angeln immer noch etwas, das wir nicht mit einem Klick in den Warenkorb legen können
Ende Dezember habe ich hier auf dem Blog über den Erfolg zweier völlig verschiedener Futtertaktiken im Winter berichtet. Noch einmal zur Erinnerung: Mein Freund Max hatte den Plan, mit sehr stark kohlehydratreichen Boilies ein großes Areal unter Futter zu halten, um die Karpfen so bei Laune zu halten.